Glykämischer Index -Glycemic Index

Glykämischer Index

Mittlerweile gibt es für viele Bereiche der Ernährung und der körperlichen Beschaffenheit eines Menschen Indizes. In den meisten Fällen geht es um Verhältnismäßigkeiten bestimmter Faktoren. Ein einfachstes Beispiel dafür wäre der BMI (Body-Mass-Index), der die Körpergröße in Relation zum Gewicht setzt. Für die Ernährung wurde ebenfalls ein Index geschaffen. Der GI (Glykämischer Index) unterscheidet kohlehydrathaltige Lebensmittel in Bezug auf den Blutzuckerspiegel. Es ist die Rede von empfohlenen Lebensmitteln mit niedrigem GI , um Blutzucker- und Blutfettwerte zu verbessern.

Auch das Hungergefühl soll vom GI-Index der verzehrten Lebensmittel beeinflusst werden, was natürlich wiederum Einfluss auf das Körpergewicht hat. Alles in allem scheint er bei Wissenschaftlern also das Interesse geweckt zu haben. Es lohnt sich daher, sich einmal die Berechnungsweise des GI anzuschauen.

Glykämischer Index – Berechnung

Der Index besitzt die Maßeinheit Prozent. Die Grundlage dafür bildet die Dauer und die Höhe des Blutzuckeranstieges nach Verzehr von 50 Gramm kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Dem gegenübergestellt wird die Aufnahme von 50 Gramm Glukose aus einem beliebigen Lebensmittel mit dem rechnerischen Anteil von 100 Prozent. Gemessen wird danach der Blutzuckeranstieg. Je nachdem, wie der Blutzucker ansteigt, ergibt sich die Größe des GI. Vermittelt wird, dass ein hoher GI den Fett-. und Zuckergehalt des Blutes steigern und somit auch indirekt einen Einfluss auf das Körpergewicht ausüben.

Glykämischer Index – Tabellenwerte

Im Internet kursieren verschiedene Tabellen. Demnach besitzen Erdnüsse mit einem Wert von 14 anscheinend den geringsten GI, die Spitzenreiter sollen Traubenzucker und Baguette mit bis zu GI=95-100 sein. Grob dazwischen liegen Salzkartoffel mit einem Index von 50 und Pommes Frites, mit GI=75, die sich bereits nahe an die Spitze gekämpft haben. Das alles sind jedoch für den Normalmenschen sehr abstrakte Werte, die ihm beim Abnehmen zunächst einmal nicht wirklich helfen.

Was sagen Wissenschaftler dazu?

Wissenschaftler sagen, dass eine GI-haltige Mahlzeit eine hohe Insulinausschüttung verursacht. In Folge dessen nehmen die Muskel- und Fettzellen sehr viel Glukose auf. Das führt zur Bildung von Fettzellen. Demnach sollte man also nur Lebensmittel verzehren, die einen niedrigen GI aufweisen und man nimmt automatisch ab. So einfach ist es jedoch nicht.

GI und abnehmen – Fazit

Das Körpergewicht wird durch viele Faktoren bestimmt. Natürlich spielt zum einen die Ernährung eine Rolle, aber auch Psyche, Lebenseinstellung und Bewegung besitzen einen sehr großen Einfluss. Es gibt sehr viele Untersuchungen dazu und auch empfohlene Diäten. die angeboten werden. Das Nonplusultra gibt es jedoch nicht. Bezogen auf die aktuelle Lebenssituation ist es notwendig, sich aus allen angebotenen Möglichkeiten das Beste herauszusuchen. Der GI könnte natürlich auch einen Baustein dazu bilden.

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